MEINE ERFAHRUNG MIT GREEN PEEL®

Green Peel Heimset Dr. Schrammek
Wie ich bereits berichtet habe, bin ich von der GREEN-PEEL® Behandlung restlos beeindruckt. Es war zwar kein Zuckerschlecken, aber ich bereue nur eins: es noch nicht früher entdeckt zu haben.

Bei der zertifizierten Kosmetikerin angekommen, erhielt ich ein Beratungsgespräch, indem ich nochmal über den Ablauf der Behandlung informiert, und mir die Wirkungsweise des Peelings erklärt wurde. Dann zeigte ich ihr meine Problemstellen und es wurde eine Hautanalyse durchgeführt, damit sie einschätzen konnte, wie lange sie die Kräuter einarbeiten müsste.

Bevor es losging musste ich dann noch einen zweiseitigen Fragebogen (Vorerkrankungen, Operationen und Allergien) ausfüllen. Wichtig zu wissen ist, dass man das Kräuterpeeling nicht machen lassen darf, wenn man in den letzen Wochen eine (Schönheits)OP im Gesicht hatte, oder sich Botox oder Hyaluron spritzen lies.

Als erstes wurde meine Haut gereinigt und anschließend mit einem Dampfgerät behandelt, um die Poren zu öffnen. Unterdessen rührte meine Kosmetikerin die GREEN-PEEL® Kräutermischung zusammen und teilte mir mit, dass sie das Peeling ca. 7 min einarbeiten wird.

Nachdem mein Gesicht ca. 10 min mit Dampf behandelt war, trug sie die Masse auf und fing an, sie kräftig einzumassieren – insbesondere an den Aknespots und meiner Narbe.

Anfangs fühlte es sich nur wie ein gewöhnliches, körniges Peeling an, aber nach 2-3 Minuten wurde es unangenehm. Es fing auf meiner Haut an zu brennen und ich hatte das Gefühl, als würde sie mich mit einem grobkörnigem Schleifpapier bearbeiten – vor allem an meinen Problemstellen, an denen sie viel kräftiger aufdrückte.

Ich musste die letzten 1-2 Minuten die Zähne zusammenbeißen, um die Prozedur weiter über mich ergehen zu lassen. Ich mag auch etwas empfindlich sein, aber mir persönlich tat es weh, und ich fing an zu zweifeln, ob die Behandlung eine gute Idee war.

Ich atmete erleichtert auf, als sie endlich mit dem Einreiben fertig war und der Schmerz nachließ. Die Kräutermischung blieb auf meiner Haut und die Kosmetikern legte ein kühlendes Vlies (Concentrate-Wassermischung) drauf. Ich spürte meine Haut darunter pochen und kribbeln, aber es tat nicht weh.

Als sie dann nach einigen Minuten die Kräutermasse mit einem feuchten Tuch von meinem Gesicht entfernte, glich jede Berührung auf meiner Haut 1.000 kleinen Nadelstichen, und ich dachte mir: Warum tust du dir das an?

Danach wurde eine spezielle Pflegecreme von Dr. med. Schrammek aufgetragen, und ich konnte mich im Spiegel betrachten. Ich ahnte Schreckliches.

Aber es war gar nicht so schlimm, meinem Gefühl nach hatte ich zwar ein blutiges und doppelt so dick angeschwollenes Gesicht erwartet – aber es war „nur“ stark gerötet und minimal geschwollen.

Allerdings war ich über meine plötzlich riesengroßen Poren erschrocken und die Kosmetikern erkläre mir, es läge an den Kräuterkristallen, die während der Behandlung tief in die Haut eingedrungen sind. Sie würden dort weiter arbeiten und ihre Wirkung entfalten, und spätestens am nächsten Tag sollten sich meine Poren wieder zusammenziehen.

Bevor ich ging, bekam ich das Heimpflege-Set von Dr. med. Schrammek mit (s. Abb.):

* Spezialpflege für sensible und trockene Haut, * getönte Tagescreme, * Reinigungslotion und * Pflegecreme SPF 20 (siehe oben, Beitragsbild)

In 5 Tagen sollte ich dann wieder zu der Beauty Finish Behandlung kommen, und bis dahin kein Wasser an meine Haut lassen und starkes Schwitzen vermeiden. Zur Pflege und Erfrischung darf nur die Reinigungslotion verwendet werden, die auf ein Wattepad auftragen wird, um damit dann vorsichtig das Gesicht abzutupfen.

Weitere Verbote sind:

  • 6-8 Wochen lang direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, kein Solarium
  • 4 Wochen lang nach der Behandlung kein Peeling
  • Männer dürfen sich bis zur Beauty Finish Behandlung nur trocken rasieren

Die nächsten Tage

Meine Haut fing abends an zu spannen und ich musste sie mehrmals mit der Spezialpflege eincremen. Mein Gesicht war sehr empfindlich und Berührungen waren etwas schmerzhaft – aber anders als die Behandlung – war es gut auszuhalten, und so konnte ich nachts ganz normal schlafen.

Am Tag 2 war sie immer noch genauso gerötet, aber nicht mehr schmerzempfindlich. Ich konnte ganz normal das Haus verlassen, weil es so ähnlich wie ein Sonnenbrand aussieht. Mich beschlichen weitere Zweifel, ob sich die Haut überhaupt schälen würde, denn bislang war davon nichts zu erkennen.

Am Morgen des dritten Tages habe ich dann leichte Krusten entdeckt, vor allem auf meinen Problemstellen. Meine Haut war nicht mehr rot, aber spannte immer noch, fühlte sich rau an und sah komisch aus. Am Besten lässt sich das Aussehen wie bei einer Abziehmaske erklären, wenn sie angetrocknet ist. Ich hatte plötzlich auf der Stirn Falten und die Haut wirke wie aufgeklebt. Abends fing sie dann an zu jucken und um die Mundwinkel platzte die Haut ab – genauso wie bei diesen Abziehmasken, nachdem sie getrocknet sind und man den Mund bewegt.

Am Tag 4 fing die Haut an sich zu lösen und juckte sehr stark. Gott sei dank hatte ich Urlaub, denn ab jetzt wäre ich ungern zur Arbeit gegangen. Überall waren Hautfetzen zu sehen, die man aber auf keinen Fall abziehen darf!

Ich finde, am fünften Tag sah ich am Schlimmsten aus. Ich hatte wirklich Ähnlichkeit mit einer Schlange, die sich gerade häutet. Ich cremte immer fleißig weiter und freute mich auf das Beauty Finish.

Bei dem Beauty Finish am 6. Tag wurde meine Haut wieder mit einer Lotion gereinigt, bedampft und dann entfernte die Kosmetikern einige Hautfetzen. Im Anschluss wurde zuerst eine HERBAL ACTIVE Ampulle, danach dann eine Spezialmaske aufgetragen. Diese Behandlung war sehr angenehm und war das, was man sich unter einem entspannenden Kosmetikbesuch vorstellt.

Als sie fertig war, dachte ich nur: Wow.

Ich konnte es kaum fassen, es war ein Unterscheid wie Tag und Nacht. Meine Haut war glatt und feinporig – und so fühlte sie sich auch an, einfach großartig und babyweich. Sie war viel straffer und leuchtete regelrecht, und meine Aknespots waren durch die Schälung wie weggezaubert. Lediglich meine Narbe auf der Wange war noch zu erkennen, aber sie hat sich deutlich verbessert bzw. geglättet. Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass die Narbe ganz weg gehen würde – aber nach diesem faszinierendem Ergebnis, halte ich es für möglich, dass sie nach 2-3 weiteren Behandlungen so gut wie unsichtbar werden könnte.

In den folgenden 6 Wochen muss man unbedingt auf weiteren Sonnenschutz achten, deshalb empfiehlt es sich, die Dr. med. Schrammek Pflegecreme SPF 20 aus dem Heimset als Tagespflege zu verwenden, bis sie aufgebraucht ist. Auch wenn man nicht direkt draußen unterwegs ist, ist unsere Haut der Bestrahlung von PC, Fernseh usw. ausgesetzt und muss nach so einer Tiefenschälkur geschützt werden.

Konsequent weiter gedacht, wird die Behandlung in den Sommermonaten nicht angeboten, aber man kann sie jährlich 1-2 mal durchführen lassen. Auf der offiziellen Homepage erfährst Du mehr über die GREEN-PEEL® Kräuterschälkur.

Ein #musthave für den nächsten Winter!

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